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Stress

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Joerg Moeller:
Es kommt drauf an, ob es echter Stress ist, also ob der Körper dabei seine Stresshormone ausschüttet.
Die sorgen nämlich nicht nur für erhöhten Blutdruck und Herzfrequenz, sondern auch für die Ausschüttung von Glukose. (Aus der Leber)

Das ist bei allen Fluchttieren so, denn dadurch soll für Gefahrensituationen ein zusätzlicher Energieschub bereitgestellt werden: mehr Sauerstoff und mehr Energie.

Viele Grüße
Jörg

Kladie:
Zuerst sollte man sich fragen was Streß eigentlich ist.

Körperliche Anstrengungen oder Routinearbeiten über 16 Stunden zähle ich z. B. nicht zum Streß, der den BZ verändert.
Anders verhält es sich wenn Angst, nervliche Anspannung Zeitdruck oder unbekannte Herausforderungen vorliegen, die den Herzschlag/Blutdruck erhöhen. Das sind die Streßsituationen, die auch Joerg ansprach. (Fluchtverhalten und Adrenalinausschüttungen)

Schach ist kein körperlich anstrengender Sport aber ich betreibe ihn im Verein ernsthaft und kann bei "spannenden" bzw. umkämften Partieen immer steigenden BZ messen. Am Anfang habe ich immer Unterzuckerungen vermutet weil schwitzen, zittern und Herzklopfen auftraten. Es ist aber wohl nur das Adrenalin was dafür verantwortlich ist.
Es dauert meist bei mir als T2 auch nur wenige Stunden bis er wieder Normalhöhe hat ohne was dagegen zu tun.

Joerg Moeller:

--- Zitat von: Kladie am April 17, 2019, 13:17 ---Schach ist kein körperlich anstrengender Sport aber ich betreibe ihn im Verein ernsthaft und kann bei "spannenden" bzw. umkämften Partieen immer steigenden BZ messen.

--- Ende Zitat ---

Das ist ja interessant. Ich hätte da jetzt eher Hypos vermutet, weil das Gehirn da ja stärker beansprucht wird als im Normalzustand. Ich war jedenfalls in der Zeit, als ich für das Examen gelernt habe, regelmäßig unterzuckert. Nichts dolles, nur so aus der Kategorie "ein Happen zu essen wäre jetzt nicht schlecht". Aber es war eben reproduzierbar.

Viele Grüße
Jörg

Kladie:
Hallo Joerg,


--- Zitat ---orginal Joerg Moeller:
Das ist ja interessant. Ich hätte da jetzt eher Hypos vermutet, weil das Gehirn da ja stärker beansprucht wird...
--- Ende Zitat ---

Ja - Ich war am Anfang auch total erstaunt weil beim denken recht viel Glukose verbraucht wird. Deshalb mache ich auch den Streßunterschied zwischen Anstrengung und Anspannung. Im Examen selbst hattest du vermutlich erhöhte BZ Werte  :gruebeln:

Außerdem ist auch das vermutlich individuell unterschiedlich stark ausgeprägt. Aber ich habe eben nur mich messen können und erhebe nicht den Anspruch der allgemeinen Gültigkeit.

Schöner Nebenerffekt: Am Tag nach einer anstrengenden Partie habe ich (fast) immer Gewicht verloren

Dirk B.:
Bei mir ist es der Schmerzstress der ohne Gnade den BZ hochtreibt. Ich bin gestern 3000m (mit Pausen) weit gehen müssen. Schmerzen in Knie, Rücken und Hüfte machen das dann in den letzten Metern zur Tortur. Los ging ich mit einem BZ von 112 am Ende war ich bei 220mg/dl. Leider ist das so das der positive Einfluss der Bewegung auf den BZ durch den Schmerzstress aufgefressen wird. Erst zuhause geht der BZ dann recht zügig wieder auf ein erträgliches Maß.
Auch wenn ich normalen aber heftigen Aufreger Stress habe geht der BZ hoch. Allerdings nicht so heftig wie bei Schmerzen.

LG

Dirk
 

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