Autor Thema: Insulinmenge und Auswirkung auf den DEA bzw. SEA  (Gelesen 41352 mal)

Offline diotmari

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Re: Insulinmenge und Auswirkung auf den DEA bzw. SEA
« Antwort #90 am: Dezember 04, 2010, 07:37 »
.....da der Eintrittszeitpunkt des ersten Insulinmoleküls in die Blutbahn IMMER derselbe ist

 :haeh: Sollte ich die Joke-Smilies irgendwo übersehen haben, verzeih mir, ansonsten bleibt mir dazu nur ein entschiedenes: :abgelehnt:

Wir sind keine Roboter, haben tageszeitliche, hormonelle und hastenichtgesehen Schwankungen, die selbst bei einem straffen Insulinmanagemt NIE zu identischen Ausgangssituationen führen!
Und dann mach ich meinen DEA auch noch vom Essen abhängig, der durchaus mal 15min oder 0min betragen kann, je nach Glyx der bevorstehenden Mahlzeit :ja:
Und dann kann ich mir noch ein paar dutzend andere Faktoren vorstellen, die den Wirkzeiteintritt des Insulins beeinflussen.....Wir wär es mit den aktuellen Temperaturen zB.  :staun: Durchgefroren eine leckere Schweinerei auf dem Weihnachtsmarkt oder mollig warm beim Chinesen. Alleine das wird schon auf die Insulinierung einwirken.
Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren :ja:

Viele Grüße
Dietmar
Mitnichten hat Gott sich schweigend zurückgezogen oder ist gar tot!
Er lacht sich nur schlapp über uns - wenn er nicht gerade kotzen muß.
DF

Offline Joa

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Re: Insulinmenge und Auswirkung auf den DEA bzw. SEA
« Antwort #91 am: Dezember 04, 2010, 10:33 »
ich halte räumliches Splitten auch für eine gute Lösung wenn ich mal BE zu mir nehmen sollte.
Du hast noch  nie Kohlenhydrate ?? ... Das erklärt manches an Deinen erstaunlichen Aussagen.

Zitat
Es ist logisch, man muss sich nur die Kurven der Resorption und Wirkverläufe ansehen und die addieren dann hat man den Wirkbeginn - 2 oder mehrmals Wirkung = 0 ist und bleibt Wirkung 0!
Aber anscheinend sind hier nur wenige mathematisch bewanderte user unterwegs  :wech:
:nixweiss:  :staun:

mathematisch unbewanderte Grüße
Joa
« Letzte Änderung: Dezember 06, 2010, 21:32 von Joa »
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Offline Joerg Moeller

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Re: Insulinmenge und Auswirkung auf den DEA bzw. SEA
« Antwort #92 am: Dezember 06, 2010, 10:16 »
ich halte räumliches Splitten auch für eine gute Lösung wenn ich mal BE zu mir nehmen sollte. ABER, auch dann muss man einen DEA (immer denselben) einhalten,...

Streich das 'man' und ersetz es durch 'ich', dann passt das. Es mag sein daß es bei dir so ist, aber deswegen muss es nicht zwangsläufig bei allen anderen auch so sein.

Zitat
Es ist logisch, man muss sich nur die Kurven der Resorption und Wirkverläufe ansehen und die addieren dann hat man den Wirkbeginn - 2 oder mehrmals Wirkung = 0 ist und bleibt Wirkung 0!
Aber anscheinend sind hier nur wenige mathematisch bewanderte user unterwegs  :wech:

Anscheinend bist du nicht biochemisch bewandert, du hast nämlich das Prinzip der osmotisch bedingten Insulin-Hexamer-Dissoziation offenbar noch nicht verstanden.

Je geringer die Einzeldosis, desto eher ist sie vollständig dissoziert und kann ihre biologische Wirkung vollständig entfalten = desto geringer der nötige SEA/DEA um eine adäquate Wirkung auf die durch Nahrungsaufnahme bedingte BZ-Erhöhung zu entfalten.

Mathematisch bewanderte User kennen den Unterschied zwischen linear und exponentiell :zunge2:

Viele Grüße,
Jörg

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Offline Daniela

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Re: Insulinmenge und Auswirkung auf den DEA bzw. SEA
« Antwort #93 am: Dezember 06, 2010, 23:20 »
ok Jörg, wo steht das?
Biochemisch habe ich sicher keine Ahnung, ich würds aber gern verstehen.

LG, Daniela

Offline Daniela

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Re: Insulinmenge und Auswirkung auf den DEA bzw. SEA
« Antwort #94 am: Dezember 06, 2010, 23:21 »
.....da der Eintrittszeitpunkt des ersten Insulinmoleküls in die Blutbahn IMMER derselbe ist

 :haeh: Sollte ich die Joke-Smilies irgendwo übersehen haben, verzeih mir, ansonsten bleibt mir dazu nur ein entschiedenes: :abgelehnt:


Das bezog sich auf das Splitten, ansonsten hast Du ganz gewiss Recht  :)

Offline ralfulrich

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Re: Insulinmenge und Auswirkung auf den DEA bzw. SEA
« Antwort #95 am: Dezember 07, 2010, 00:36 »
Daniela meint ganz sicher das RÄUMLICHE SPLITTEN.

Würfelt bitte nicht räumliches und zeitliches durcheinander. Das sind zwei paar Schuhe... :zwinker:

Grüsse
Ralf
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Offline Joa

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Re: Insulinmenge und Auswirkung auf den DEA bzw. SEA
« Antwort #96 am: Dezember 07, 2010, 01:42 »
Daniela meint ganz sicher das RÄUMLICHE SPLITTEN.
Das haben wir sicherlich alle so verstanden.
Und da erzählt sie Schwachsinn.  :zwinker:

Gruß
Joa

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Offline Joerg Moeller

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Offline Joa

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Re: Insulinmenge und Auswirkung auf den DEA bzw. SEA
« Antwort #98 am: Dezember 07, 2010, 11:17 »
wo steht das?
http://books.google.de/books?id=IvcjRhlsLS8C&pg=PA949&lpg=PA949&dq=Resorption+Insulindosis+hexamere&source=bl&ots=WQGdbceBtg&sig=naguGHLId1Tr2l3BaS4mONEWcAY&hl=de&ei=w-T9TKSJHYi38gPS4emMCw&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CBoQ6AEwAA#v=onepage&q=Resorption%20Insulindosis%20hexamere&f=false

Das nur mal als ein Beispiel. Die Angaben zur Assoziation/Dissoziation von Insulinmolekülen sind relativ uneinheitlich, was wohl daran liegen wird, dass sich dieses Verhalten schlecht unter dem E-Mikroskop auszählen lässt.  :'(

Aber glaube mal einfach, dass Insulin hexamere Moleküle bildet (wenn Zinkionen vorhanden sind), deren Stabilität von der Konzentration abhängig ist.

Wann dabei das erste Insulinmonomer einer Dosis an den ersten Rezeptor andockt ist sowas von schnuppe ...
wie der erste Regentropfen auf dem heißen Stein.
Interessant wird der Regen für Dich erst, wenn die Regentropfen den Stein soweit herunterkühlen, dass Du ihn anfassen kannst.

Gruß
Joa
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Offline Daniela

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Re: Insulinmenge und Auswirkung auf den DEA bzw. SEA
« Antwort #99 am: Dezember 07, 2010, 19:37 »
Danke Joa, das hilft :)